Das neue Artenschutzhaus mit einer Glühwürmchenhöhle im Walter Zoo soll Besucher für bedrohte Tierarten sensibilisieren und Wissen über Biolumineszenz sowie den Schutz natürlicher Dunkelheit vermitteln.

Hinter den Kulissen wurden bereits erste Erfolge erzielt: In einer neu errichteten Sandsteinhöhle konnte das Leuchten von Glühwürmchenlarven unter kontrollierten Bedingungen beobachtet werden. Laut Zoodirektorin Karin Federer leistet die anspruchsvolle Zucht wichtige Pionierarbeit für die Forschung und den Artenschutz.

Die Realisierung des Grossprojekts verzögert sich jedoch. Aufgrund anspruchsvoller Mittelbeschaffung und Sparmassnahmen der öffentlichen Hand wurde der Baustart um ein Jahr verschoben. Von den Gesamtkosten von CHF 16,79 Millionen sind bislang CHF 9,51 Millionen gesichert, sodass noch CHF 7,28 Millionen für die vollständige Finanzierung fehlen.