Im Gossauer Industrieareal Sommerau bündeln die drei Unternehmen Huber Kunststoff AG, Aepli Metallbau AG und GEMA Switzerland ihre Kräfte für eine nachhaltige betriebliche Mobilität. Eine Analyse der Arbeitswege ergab ein hohes Verlagerungspotenzial: Rund 70 Prozent der über 400 Mitarbeitenden wohnen im Umkreis von 15 Kilometern. Gemeinsam mit clevermobil und der Stadt Gossau wurden gezielte Massnahmen umgesetzt. Dazu gehören die Verlängerung der Regiobus-Linie 150 direkt vor die Firmentore, der Ausbau der Veloinfrastruktur wie der neuen Velostrasse an der Haldenstrasse sowie Sharing-Angebote von Dott für die letzte Meile ab dem Bahnhof. Zudem nahmen Mitarbeitende erfolgreich an Aktionen wie «bike to work» teil. Die Huber Kunststoff AG testete zudem ein flexibles Mobilitätsbudget via App. Durch enge Kommunikation und Sensibilisierung wird die Belegschaft aktiv in die Mitgestaltung eingebunden.
Kurzfassung
GesellschaftGossau SG
Areal Sommerau Gossau setzt auf nachhaltige Mobilität
Die Huber Kunststoff AG, Aepli Metallbau AG und GEMA Switzerland gehen das Thema Mobilität im Gossauer Areal Sommerau gemeinsam an. Unterstützt durch clevermobil und die Stadt Gossau, wird der Arbeitsweg für über 400 Mitarbeitende nachhaltiger gestaltet.
Auf dem Bild v.l.: Reto Huber, Geschäftsführer und Inhaber Huber Kunststoff AG; Fabienne Lovece, Projektleiterin clevermobil; Roman Germann, Mitglied Geschäftsleitung Huber Kunststoff AG; Bettina Anderau-Latzer, Verkehrsplanerin Stadt Gossau; Elisabeth Bremer, Mitglied Geschäftsleitung GEMA Switzerland GmbH; Wolfgang Giella, Stadtpräsident Gossau; Nicola Vinzens, HR-Leiterin Aepli Metallbau AG. (Foto: Bodo Rüedi)
Die neue Velostrasse an der Haldenstrasse.

