Das Stadtparlament hat ein umfassendes Entlastungspaket des Stadtrates mit 23 zu 7 Stimmen verabschiedet. Ursprünglich war vorgesehen, den Stadthaushalt um jährlich 3,4 Millionen Franken sowie die Rechnung der Stadtwerke um 1,2 Millionen Franken zu entlasten.

Im Rahmen der Debatte behandelte das Parlament über 30 Anträge, die grösstenteils abgelehnt wurden. Mehrere Vorstösse der SP und der GLP-FLiG gegen Einsparungen in den Bereichen Bildung, Kultur, Jugendförderung und Anlagenreinigung sowie zur Beibehaltung städtischer Anlässe wie der Bundesfeier blieben erfolglos. Auch zwei Anträge der SVP gegen höhere Parkgebühren und eine Gebührenpflicht ab der ersten Minute wurden verworfen.

Erfolg hatten SP, GLP-FLiG und Die Mitte bei drei Ausnahmen: Sie setzten den Verzicht auf Kürzungen bei den Jugendförderungsbeiträgen (35'215 Franken) und beim Betriebsbeitrag an die Ludothek (146'200 Franken) durch. Zudem unterstützen Mitte und SP gemeinsam eine Weiterführung des Kindermaskenballs mit 1'000 Franken. Durch diese drei Korrekturen sinkt die jährliche Entlastung des Stadthaushalts um 182'415 Franken auf rund 3,2 Millionen Franken. Die Massnahmen bei den Stadtwerken bleiben unverändert. Für Teile der Umsetzung folgen noch separate Budget- und Sachbeschlüsse.