Gossau hat einen Platz im berühmten «Schilderwald» von Watson Lake: Placi Steger sowie Jana, Pearl und Remo Hochreutener aus Gossau haben im kanadischen Yukon ein ausgedientes Ortsschild ihrer Heimatstadt montiert. Ihre Reportage erzählt die Geschichte dieses besonderen Ortes.

Zwischen Schildern aus aller Welt steht seit dem 24. Juli 2026 auch der Name «Gossau». Auf ihrer Reise durch den Norden Kanadas haben die vier Gossauerinnen und Gossauer im sogenannten Sign Post Forest in Watson Lake eine bleibende Spur hinterlassen – und damit ein Stück Heimat an den legendären Alaska Highway gebracht.

Mit dem Segen der Stadt Gossau

Das Schild hat seine Reise ganz offiziell angetreten: Die Stadt Gossau stellte den Reisenden ein ausgemustertes Exemplar zur Verfügung, das sie bezahlten und nach Kanada mitnahmen. In ihrer Reportage bedanken sie sich bei der Stadt für diese Möglichkeit. Mit einem Augenzwinkern halten sie fest, dass ihr Schild keineswegs irgendwo am Strassenrand verschwunden sei, sondern «mit dem Segen der Stadt Gossau» im Yukon stehe.

Aus Heimweh wurde eine weltweite Tradition

Die Geschichte des Schilderwaldes reicht bis ins Jahr 1942 zurück. Beim Bau des Alaska Highway ergänzte der amerikanische Soldat Carl K. Lindley einen Wegweiser um ein Schild seiner Heimatstadt Danville – als Ausdruck seines Heimwehs. Andere folgten seinem Beispiel. Über die Jahrzehnte entstand eine aussergewöhnliche Sammlung von Ortsschildern, Nummernschildern und persönlichen Botschaften aus aller Welt.

Was diesen Ort so besonders macht und wie Gossau Teil davon wurde, schildert die bebilderte Reportage «Der Wald der Schilder – Eine Reportage aus dem hohen Norden Kanadas». Die vollständige Reportage als PDF lesen: Dokument unter dem folgenden Bild.

(Inhalt: Jürg Grau / Remo Hochreutener)