Mit diesem Programm führt das Manesse Quartett durch musikalische Landschaften voller Übergänge und innerer Spiegelungen. Rachmaninows selten gespielte Romanze und das Scherzo öffnen den Abend mit klanglicher Innigkeit und aufbrechender Energie. Caroline Shaws Entr’acte bildet den schwebenden Mittelpunkt – ein zeitgenössischer Zwischenakt, der das Lauschen auf feine Nuancen schärft. Schuberts «Der Tod und das Mädchen» schliesslich führt diesen Weg zu existenzieller Intensität und macht die Grenzräume menschlicher Erfahrung eindringlich hörbar. Ein Programm, das die feine Kunst der Übergänge und die Kraft der Zwischentöne in den Mittelpunkt stellt.
Um 16.45 Uhr vermittelt der 15-minütige ‹Ohrenöffner› Wissenswertes zum Konzertprogramm.
(pd)


